Versuch 1 - Spannung in Abhängigkeit der Temperaturdifferenz (ΔT)

Versuchsbeschreibung
Bei dem kalten Wasser habe ich zwei Versuche (Versuch 1.1 und Versuch 1.2) durchgeführt, um festzustellen, ob unterschiedliche Temperaturbereiche bei gleichem ΔT ein anderes Messergebnis bringen (was durch die obige Gleichung nicht gegeben sein darf). Beide Wasserbehälter wurden nur vor der Aufzeichnung der Daten abgekühlt, bzw. erwärmt. Somit war es für mich möglich, ein ΔT im Spektrum von ca. 50- 0 °C am Peltier Element zu erzeugen und die Messdaten aufzuzeichnen.



Versuchsauswertung
Der erste Versuch zeigt deutlich, dass es sich zwischen Seebeck- Koeffizient und Temperaturdifferenz tatsächlich um ein lineares Wachstum handelt. Auffällig ist, dass die Regressionsgerade nicht genau bei dem Punkt (0|0) endet. Bei einer Temperaturdifferenz von 0 würde nach der Regressionsgerade eine negative Thermospannung existieren, was natürlich nicht der Fall sein kann (sonst würden wir Energie aus dem Nichts gewinnen, vgl. Perpetuum Mobile). Auffällig ist auch noch, dass im Kontrast zur Regressionsgerade die Messwerte sich um diese "schlängeln". Grund hierfür könnten die 0,5 °C Messschritte sein.
Messung Peltier Element Spannung