Geschichte Peltier Element

1821 beobachtete Thomas Johann Seebeck den nach ihm benannten Effekt, dass eine Kompassnadel sich auslenkt, wenn sie von zwei miteinander verbundenen Leitern, die unterschiedlich temperiert sind, umgeben ist. Für ihn war klar, dass aufgrund des Wärmetransports ein elektrischer Strom fließt, der ein Magnetfeld (zuvor 1820 vom Physiker Oersted entdeckt) erzeugt. Jean Charles Athanase Peltier entdeckte anschließend 1834 den umgekehrten Peltier Effekt.



Sinnvoll genutzt wurden beide Effekte aber erst ab dem 20. Jahrhundert, da der Wirkungsgrad mit Metallen nur sehr gering war.
1954 setzte Chrysler zum ersten Mal die Thermoelektrizität (Peltier Effekt) zur Klimatisierung von Kraftfahrzeugen ein. Später wurde der Seebeck Effekt genutzt, um aus Körperwärme Strom für Uhren zu liefern. Um 1990 erweiterte ein Japaner eine Kerosinlampe um ein Radio, welches den Strom ebenfalls über den Seebeck Effekt bezog.